Mach’s klar, klickbar, einfach – damit deine Website wirkt

klare nutzerfreundliche Website – Mach's klar, klickbar, einfach – damit deine Website wirkt

Wenn Menschen deine Website besuchen, haben sie ein Ziel: Sie wollen verstehen, was du machst, ob es zu ihnen passt – und wie sie mit dir in Kontakt kommen.

Was ihnen dabei oft im Weg steht?

  • Zu viele Fachbegriffe
  • Versteckte Buttons
  • Und Texte, die sich eher an Google richten als an echte Menschen

Dabei ist es ganz einfach: Je verständlicher und nutzerfreundlicher deine Seite ist, desto eher wirst du angefragt.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ich hatte mal eine Website auf dem Tisch, die eigentlich gar nicht schlecht war. Modernes Design. Hochwertige Bilder. Technisch sauber. Und trotzdem: Kaum Anfragen. Der Unternehmer dachte zuerst an die großen Themen: SEO. Ads. Kompletter Relaunch. Als ich mir die Seite angeschaut habe, war aber relativ schnell klar: Das Problem lag nicht im großen Ganzen. Sondern in vielen kleinen Reibungen. Die Website hat den Besucher permanent ausgebremst. Zum Beispiel:

Die wichtigsten Infos waren viel zu weit unten. Auf Mobil musste man ewig scrollen. Buttons waren unklar formuliert. Kontaktmöglichkeiten versteckt. Zu viele Textblöcke ohne Führung. Und vor allem: Man musste als Besucher viel zu viel selbst zusammensetzen. Die Leute mussten überlegen. Und genau das ist online oft tödlich. Wir haben dann keine komplette Neugestaltung gemacht. Sondern gezielt kleine UX-Änderungen: – klarere Einstiege auf den ersten Bildschirm

– deutlichere Handlungsaufforderungen – weniger Textwände – mehr Struktur und visuelle Führung – Kontaktmöglichkeiten viel früher sichtbar – mobile Ansicht vereinfacht – unnötige Ablenkungen entfernt Nichts davon war spektakulär. Aber plötzlich wurde die Website leichter verständlich. Und genau danach kam die Veränderung: Mehr Anfragen. Mehr Klicks auf Kontakt. Längere Verweildauer. Das Spannende:

Viele Unternehmer unterschätzen komplett, wie stark kleine Reibungen online wirken. Wenn Menschen auf einer Website zu viel denken müssen, sind sie innerlich oft schon weg — lange bevor sie den Browser schließen.

1. Nutzerfreundlichkeit ist kein Bonus – sie ist entscheidend.

Eine gute Website ist nicht die, die am schönsten aussieht. Sondern die, bei der man sich sofort zurechtfindet.

Die wichtigsten Fragen, die sich deine Besucher:innen stellen:

  • Bin ich hier richtig?

  • Was bietet diese Person konkret an?

  • Was kostet das – und wie läuft’s ab?

  • Wie kann ich Kontakt aufnehmen oder buchen?

Wenn du diese Fragen klar und schnell beantwortest, bleibst du im Rennen.

2. Sag’s so, wie du es jemandem im echten Leben sagen würdest.

Viele Selbstständige versuchen auf ihrer Website „seriös“ oder „professionell“ zu klingen – und verlieren dabei eines: Verständlichkeit.

Da steht dann:

  • „Wir bieten ganzheitlich orientierte Prozessbegleitung für Transformationsphasen im beruflichen Umfeld.“
* Statt:
  • „Ich unterstütze Menschen, die beruflich feststecken – damit Klarheit, neue Perspektiven und ein konkreter Plan entstehen.“*

Schreib nicht für andere Anbieter. Schreib für deine Kund:innen. In einfachen, klaren Worten – so, wie du auch sprichst.

3. Was nicht gefunden wird, wird nicht genutzt.

Du hast ein tolles Freebie, ein Kontaktformular oder ein Angebot? Super. Aber: Sie müssen sichtbar und verständlich sein.

  • Tipps zur Nutzerführung:
  • Benenne Buttons klar: statt „Mehr“ lieber „Mehr erfahren über [XY]“

  • Platziere deinen „Jetzt anfragen“-Button mehrfach – z. B. im Header, in der Mitte und am Ende der Seite

  • Vermeide zu viele Untermenüs – denk wie ein:e Erstbesucher:in!

Je klarer der Weg, desto leichter fällt der Klick.

4. Verständliche Seiten sind auch Google-freundlich

Wusstest du: Auch Google liebt klare Seitenstruktur, logische Überschriften und lesbare Texte?

Eine nutzerfreundliche Seite ist automatisch suchmaschinenfreundlicher, weil sie:

  • besser lesbar ist (auch für Crawler)

  • schneller zum Punkt kommt

  • klare Keywords enthält (ohne Keyword-Stuffing)

Du brauchst also keine komplizierte SEO-Magie – eine gute Struktur und klare Sprache reichen oft schon aus.

5. Bonus-Tipp: Versteck keine Technik hinter Technik

Ein Klassiker: Der „RSS“- oder „XML“-Button, irgendwo unten rechts. Oder ein „Jetzt abonnieren“-Feld ohne Erklärung, was genau man da bekommt.

  • Technik ist okay – aber erklär sie, oder mach sie überflüssig.
  • Besser:
  • *„Trag dich hier ein und erhalte 1x im Monat frische Tipps für deine Website & Online-Sichtbarkeit.“ > *

  • *„Klick auf den Button und ich melde mich persönlich bei dir.“ > *

Wenn du’s benennst, wird’s benutzt.

Klarheit bringt Vertrauen. Und Vertrauen bringt Anfragen.

Du brauchst keine perfekte Website. Aber eine, die verständlich, logisch aufgebaut und einfach zu bedienen ist. Denn Sichtbarkeit beginnt mit einem einfachen Prinzip: Verstehen – Vertrauen – Verbindung

Wie gut funktioniert deine Website wirklich?

Finde es heraus, bevor deine Besucher es tun. Meine Webseitenanalyse schaut aus fünf Perspektiven auf deine Seite und zeigt dir in wenigen Minuten, wo du Sichtbarkeit, Vertrauen und Anfragen verlierst – und woran du als Nächstes drehen solltest.

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