Website-Ladeprüfung

Deine Datenschutz­erklärung beschreibt eine Webseite. Die Frage ist, ob es deine ist.

Ein Generator schreibt den Text aus den Antworten, die du angeklickt hast. Was auf deiner Seite tatsächlich lädt, hat er nie gesehen. Ich messe es — Seite für Seite — und zeige dir, wo Text und Realität auseinanderlaufen.

Am Ende hast du eine Liste: welcher Dienst zu welchem Zeitpunkt lädt, was davon in deiner Erklärung steht, was fehlt und was dort beschrieben ist, obwohl es auf deiner Seite gar nicht mehr läuft.

Links die Datenschutzerklärung mit zwei hervorgehobenen Sätzen, rechts die Messung: drei Dienste laden vor der Einwilligung, einer ist beschrieben und lädt gar nicht mehr.

Links steht, was dein Text zusagt. Rechts steht, was der Browser tatsächlich lädt.

Wie deine Erklärung entstanden ist

Du hast in einem Portal einen Fragebogen ausgefüllt. Setzt du Analytics ein? Hast du ein Kontaktformular? Nutzt du einen Newsletter-Dienst? Aus deinen Häkchen ist ein Text geworden, der juristisch sauber formuliert ist.

Dieser Text beschreibt, was du angegeben hast. Er beschreibt nicht, was dein Server ausliefert. Das sind zwei verschiedene Dinge, und zwischen ihnen liegt in der Praxis erstaunlich viel Platz.

Woran man es erkennt

Viele Portale liefern zur Erklärung eine Prüfliste mit. Darin stehen Sätze wie „Bestätigen Sie, dass tatsächlich Anbieter X eingesetzt wird“ oder „Prüfen Sie, ob das Formular Einträge lokal speichert“. Diese Sätze sind das Eingeständnis, dass niemand nachgesehen hat. Die Prüfung landet bei dir.

Typische Stellen, an denen Text und Technik auseinanderlaufen: ein Dienst, der vor der Einwilligung lädt, obwohl die Erklärung ihn als einwilligungspflichtig führt. Ein eingebettetes Formular, das niemand mehr auf dem Schirm hat. Eine zweite Adresse unter derselben Domain, die eine eigene Installation ist. Ein Dienst, der vor drei Jahren abgeschaltet wurde und noch beschrieben wird.

Der Ablauf

Was ich mache

Ich schaue deiner Webseite beim Laden zu — und zwar so, wie es ein Besucher erlebt, der gerade das erste Mal auf deiner Seite ist.

1

Jede Seite, nicht die Startseite. Ich sammle alle Seiten und Beiträge deiner Webseite ein und rufe jede einzeln auf. Bei kleinen Seiten sind das zwanzig Adressen, bei gewachsenen mehrere hundert. Unterseiten sind der Ort, an dem eingebettete Dienste überleben.

2

Vier Zustände statt einem. Ich messe, was lädt, bevor der Besucher entschieden hat. Dann nach „Ablehnen“. Dann nach „Akzeptieren“. Und dann nach einem Widerruf. Erst diese vier Messungen zeigen, ob dein Banner wirklich blockiert oder nur fragt.

3

Cookies und Verbindungen protokolliert. Zu welchem Server geht eine Verbindung, welche Cookies liegen danach im Browser, und wer setzt sie. Das ist der belastbare Teil: nachmessbar, wiederholbar, überprüfbar.

4

Abgleich gegen deine Erklärung. Ich lege den Befund neben deinen Text und markiere jede Stelle, an der beide etwas Verschiedenes sagen. Dazu kommt ein Blick ins Impressum auf die Punkte, die sich zuletzt geändert haben.

Was du danach in der Hand hast

Vier Teile, ein Dokument. Jede Aussage darin ist eine Messung, keine Einschätzung.

01

Die Dienste-Liste

Jeder Dienst, der auf deiner Webseite lädt — mit Zeitpunkt, Zielserver und der Seite, auf der er sitzt.

02

Der Abgleich

Welche Passage deiner Erklärung passt, welche fehlt, welche beschreibt etwas, das es nicht mehr gibt.

03

Das Banner-Protokoll

Was in allen vier Zuständen tatsächlich passiert — der Nachweis, ob dein Cookie-Banner blockiert oder nur fragt.

04

Die Reihenfolge

Womit du anfängst, wenn du es abstellen willst — sortiert danach, was am meisten wiegt.

Wischen oder Pfeile — vier Teile

Auszug aus dem Befund: die Dienste-Liste mit Zielserver und Ladezeitpunkt sowie das Banner-Protokoll über vier Zustände.

Musterauszug · so ist der Befund aufgebaut

Das Dokument ist so geschrieben, dass du es an deinen Anwalt, dein Portal oder deine Agentur weitergeben kannst.

Vier Messungen, eine Liste, eine Reihenfolge. Danach weißt du, was auf deiner Seite wirklich passiert.

Ladeprüfung anfragen
Aus der Praxis

Ein Veranstalter, 92 Seiten, drei Überraschungen

Ein Kunde hatte sich eine neue Datenschutzerklärung erstellen lassen. Sauber formuliert, aktuelles Datum, dazu eine Prüfliste mit rund sechzig Punkten zum Abhaken. Beim Durchmessen kam heraus:

  • Die Webseite lud auf jeder einzelnen Seite die Kartendienst-Schnittstelle mit — obwohl auf der gesamten Seite keine Karte eingebunden war.
  • Ein eingebettetes Newsletter-Formular auf einer Unterseite baute die Verbindung vor jeder Einwilligung auf. Es stand in keiner Zeile der Erklärung.
  • Unter derselben Domain lief eine zweite, eigenständige Installation, die beim Aufruf ein Social-Media-Skript lud und über kein Cookie-Banner verfügte. Im Haus wusste niemand mehr genau, wer sie betreut.

Keiner dieser drei Punkte stand in der Prüfliste des Portals. Sie hätten dort auch nicht stehen können — man sieht sie erst beim Messen.

Drei Funde, die in keiner Prüfliste standen. Auf deiner Seite sieht es vermutlich ähnlich aus — nur weiß es niemand.

Ladeprüfung anfragen

Für wen das gemacht ist

Für Unternehmen mit einer gewachsenen Webseite. Also für alle, bei denen über die Jahre mehrere Leute etwas eingebaut haben: eine Agentur, ein Dienstleister, jemand im Team, du selbst an einem Sonntagabend.

Der Zustand ist völlig normal. Genau deshalb weiß niemand mehr vollständig, was auf der Seite läuft — und niemand ist dafür zuständig, es herauszufinden. Verantwortlich bist trotzdem du.

Besonders sinnvoll, wenn eines davon zutrifft

  • Du hast dir gerade eine neue Datenschutzerklärung erstellen lassen und sollst jetzt eine Prüfliste abhaken.
  • An deiner Webseite haben in den letzten Jahren mehrere Personen gearbeitet.
  • Es gibt Unterseiten oder Adressen, die außerhalb deines eigentlichen Systems liegen.
  • Du hast ein Cookie-Banner und hast nie überprüft, ob es tatsächlich etwas zurückhält.

Wo meine Arbeit anfängt und wo sie aufhört

Ich liefere den technischen Befund. Was lädt wann, welche Cookies liegen danach, welche Stelle deiner Erklärung passt dazu und welche nicht. Das sind messbare Tatsachen, und dafür stehe ich gerade.

Die rechtliche Bewertung bleibt bei deinem Anwalt oder deinem Portal. Ebenso alles, was in deinem Betrieb passiert und nicht auf deiner Webseite: Verträge mit Dienstleistern, Aufbewahrungsfristen, Kameras auf dem Gelände, dein Verarbeitungsverzeichnis. Dafür sehe ich zu wenig, und ehrlich gesagt willst du auch, dass das jemand macht, der es beurteilen darf.

Häufige Fragen

Ich habe doch ein Cookie-Banner. Reicht das?

Ein Banner fragt. Ob es die Skripte auch zurückhält, ist eine getrennte Einstellung — und sie ist bei vielen Installationen ab Werk aus. In diesem Fall erscheint der Hinweis, der Besucher klickt auf „Ablehnen“, und die Dienste laufen trotzdem. Genau das misst die Ladeprüfung.

Mein Portal hat mir eine Prüfliste geschickt. Ist das nicht dasselbe?

Die Prüfliste sagt dir, was geprüft werden müsste. Die Ladeprüfung sagt dir, was dabei herauskommt. Die Liste ist die Frage, der Befund ist die Antwort.

Wie lange dauert das und was muss ich dafür tun?

Den Messteil mache ich von außen, dafür brauche ich nichts von dir. Für die Stellen, die im Hintergrund liegen — Analyse-Konto, Serverzugang, eingebundene Dienste — brauche ich Zugänge. Was genau, sage ich dir vorher, damit du es einmal zusammenstellen kannst.

Was passiert, wenn dabei etwas herauskommt?

Du bekommst den Befund mit einer Reihenfolge. Damit kannst du zu deiner Agentur gehen, es selbst umsetzen lassen oder mich damit beauftragen. Der Befund gehört dir, unabhängig davon, wie du weitermachst.

Meine Webseite ist klein. Lohnt sich das?

Der Aufwand hängt an der Zahl der Seiten und der eingebundenen Dienste. Bei einer schlanken Seite ist die Ladeprüfung schnell erledigt und meistens auch schnell beruhigend. Schreib mir, wie deine Seite aussieht, dann sage ich dir, ob sich der Blick lohnt.

Der nächste Schritt

Lass uns draufschauen

Preis auf Anfrage

Der Aufwand hängt an der Zahl deiner Seiten und der eingebundenen Dienste. Deshalb nenne ich dir den Preis, wenn ich weiß, womit ich es zu tun habe — und zwar bevor ich anfange.

Erzähl mir kurz, wie deine Webseite aufgebaut ist und wie deine Datenschutzerklärung entstanden ist. Danach sage ich dir, was eine Ladeprüfung bei dir konkret umfasst.

Ladeprüfung anfragen

Oder über das Formular, wenn dir das lieber ist.