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Die Bilanz-Tabelle. Wohin deine Zeit wirklich geht.
Tagebuch, Wochenbilanz, Monatsbilanz und ein Ziel-Rechner in einer Google-Tabelle. Du machst dir eine Kopie und legst los. Kein Formular, keine Mail.
Du brauchst dafür ein Google-Konto. Die Kopie liegt danach in deinem eigenen Drive, ich sehe nichts von dem, was du einträgst.

Warum ich die Tabelle gebaut habe
Laut meiner Septemberbilanz habe ich kaum Akquise gemacht. Gestimmt hat das nicht.
Die Akquise stand in Sammelzeilen wie „Morgenrunde, Rechnungen, Kundenmails“ und lief dort unter „Aufbau“. Auf dem Papier sah der Monat aus, als hätte ich nur gebaut. Tatsächlich hatte ich Interessenten angeschrieben, nachgefasst und über genau diese Arbeit meinen ersten Produktverkauf an einen neuen Kunden gemacht.
Gezeigt hat die Auswertung trotzdem etwas, das ich im Alltag nie gesehen hätte. Die meisten Einträge, bei denen ich mir notiert hatte, dass sie mich richtig Kraft gekostet haben, waren Nacharbeit: Listen, Korrekturen und Dinge, die eigentlich schon erledigt waren.
Diese Tabelle ist die aufgeräumte Fassung dessen, womit ich seit Monaten arbeite. Eine Aufgabe pro Zeile, vier feste Kategorien, und am Monatsanfang erst die Zahlen und dann die Fragen.
Fünf Minuten am Abend. Zehn Minuten am Sonntag.
Was drinsteht
Sechs Blätter, die zusammen rechnen.
Tagebuch
Eine Aufgabe pro Zeile, mit Kategorie, Zeit und wer gearbeitet hat. Umsatz, Akquise, Aufbau und Verwaltung sind schon angelegt.
Rechnungen
Jede Rechnung eine Zeile. Daraus rechnet die Tabelle, was dir jeder Kunde pro Stunde tatsächlich bezahlt.
Wochenbilanz
Kalenderwoche eintragen, Zahlen lesen, drei Fragen beantworten. Das dauert am Sonntag zehn Minuten.
Monatsbilanz
Erst fünf Fragen an die Zahlen, dann sieben an dich, dann dein Fahrplan für den nächsten Monat. Die Reihenfolge ist Absicht.
Ziel-Rechner
Wie viele Aufträge fehlen dir zum Monatsziel, und wie viele Akquise-Stunden pro Woche heißt das bis Monatsende?
Weiterlesen
Neben den Zahlen steht, was du tun kannst, wenn dir eine nicht gefällt: passende Artikel und kostenlose Werkzeuge.
Für wen
Für dich, wenn der Monat voll war und du nicht sagen kannst, womit.
- Du bist selbstständig oder führst ein kleines Unternehmen und hast am Monatsende das Gefühl, viel gearbeitet zu haben.
- Du willst wissen, ob dein größter Kunde auch dein bester Stundensatz ist.
- Du nimmst dir jeden Monat Akquise vor und willst sehen, wie viel davon wirklich passiert.
- Du entscheidest lieber mit Zahlen, die du selbst erhoben hast, als mit dem Gefühl, das der letzte Kunde hinterlassen hat.
Wenn dir das Eintragen zu viel wird
Meine eigene Tabelle führt inzwischen Claude.
Claude schreibt mit, was erledigt wurde, ordnet es den vier Kategorien zu und stellt mir am Monatsanfang die Fragen aus der Monatsbilanz. Ich beantworte sie und leite meinen Fahrplan ab. Das System dahinter heißt Claude Brain, und die Bilanz ist darin als eigener Baustein enthalten.
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Ein Klick, und die Tabelle liegt als Kopie in deinem Google Drive. Leg mit dem Ziel-Rechner los, das dauert zwei Minuten.
