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Warum wir Freiberufler für unsere Kunden FREIWILLIG MEHR GEBEN DÜRFEN

Wenn du liebst was du tust…dann TU es! Und wenn das bedeutet, dass du mitten in der Nacht am PC sitzt und für einen Kunden nach Fotografen suchst, obwohl das gar nicht zu deinen eigentlichen Aufgaben für deinen Kunden gehört – dann TU es! Solange du dich gut damit fühlst spricht absolut nichts dagegen!

Kunden werden dein Engagement zu schätzen wissen. Zumindest wenn du die richtigen Kunden hast. Wähle diese also ganz genau aus. Ich arbeite nur mit Kunden, deren Business ich auch unterstützen möchte. Und zwar mit vollem Einsatz und mit Herzblut als wäre es mein eigenes Projekt.

Ich persönlich arbeite beispielsweise nicht oder nur ungern auf Stundensatz-Basis. Bei mir bucht man Leistungspakete. Mich bucht man im Paket und dann gebe ich auch alles was ich kann ohne auf die Uhr zu sehen.

Die Zwickmühle der Selbständigkeit

Freiberufler und Selbständige stoßen immer wieder an ihre Grenzen und kommen in Konflikt mit ihrer eigenen Worklife-Balance.

Schaut man genauer hin ist es bei vielen aber so, dass nicht die zur Verfügung stehende Zeit den Stress macht. Wenn man liebt was man tut und man tut was man liebt dann rast die Zeit unglaublich.

Was mir schlechte Laune macht an meinem Job…

…ist, wenn ich nicht genug Zeit habe alle Ideen und alles was ich gerne umsetzen würde auch umzusetzen. Ein Tag besteht nun mal aus mehr als nur arbeiten. Haushalt will gemacht werden, Kinder wollen versorgt werden, Beziehungen wollen gepflegt werden, Freunde wollen getroffen werden und und und.

Geht man einem geregelten Angestelltenverhältnis nach ist der Tag oftmals mehr strukturiert als bei einem Selbständigen. Erst recht, wenn man freiberuflich von Zuhause aus arbeitet kommt man oft in die Versuchung nebenbei noch kurz die Wäsche zu waschen oder die Küche aufzuräumen. Fluch und Segen zugleich. Freiheit und Druck zugleich.

Als Freiberufler kannst du dir den Tag meist selbst einteilen. Du bist selbst Herr darüber, wie viel Zeit du mit Arbeit verbringst und wann du einfach aufstehst und dich für etwas anderes entscheidest womit du deine Zeit verbringst.

Nicht jede Minute, nicht jede Stunde die du arbeitest kannst du einem Kunden in Rechnung stellen. Das heißt, du sitzt oft genug vom dem PC (auch mitten in der Nacht) und fragst dich, wer dir das eigentlich bezahlt was du da gerade tust. Du pflegst deine eigene Webseite, schreibst Rechnungen und Angebot, kümmerst dich um dein Social Media, betreibst Kundenakquise, stimmst Kooperationspartner ab – das gehört alles zur Selbständigkeit dazu und kann nicht direkt einem einzelnen Kunden zugeschrieben werden. Es hält dein Business am Laufen. Aber eben auch deine Freiheit!

Was ich über mich gelernt habe

Ich bin eine Scanner-Persönlichkeit, darüber hatte ich neulich schon ausführlich berichtet. Was ich aber inzwischen auch noch über mich weiß ist, dass ich mich nicht selbst bremsen darf. Und das sollte kein Freelancer tun in dem er auf die Uhr schaut.

Meine Laune wird schlecht, wenn ich am Schreibtisch sitze und beginne mich zu fragen wer mir eigentlich bezahlt, die ganzen Extra-Schichten, die ich schiebe. STOP IT! Nicht die Extra-Schichten machen dir schlechte Laune wenn du liebst was du tust. Es sind die schlechten Gedanken, die du darüber zulässt.

Ich bekomme schlechte Laune, wenn ich all zu viel Zeit daran verschwende zu überlegen ob ich zu wenig Freizeit habe. Aber wisst Ihr was?! Das kommt nur durch Meinungen von außen. Die Menschen um mich herum sehen wie viel ich arbeite und haben fast schon ein bisschen Mitleid mit mir. Warum denn?! Ich LIEBE das! Ich sehe es nicht als Arbeit. Ich TUE was ich LIEBE!

Wenn du am Schreibtisch sitzt und nach draußen aus dem Fenster starrst und dich fragst warum du nicht draußen bist und durch den Walt spazierst um etwas von deinem Leben zu haben, dann geh raus und spazier durch den Wald. Wenn du dann aber durch den Wald läufst und es kaum erwarten kannst an einem Projekt weiter zu arbeiten dann TU es! Geh zurück an deinen Schreibtisch und leg los. Aber hör auf, dich zu fragen, wer dir das bezahlt. Wenn es dich glücklich macht, dann tu es einfach ohne daran zu zweifeln! Ohne es in Frage zu stellen! Und vor allem: Tu es ohne in Euro-Zahlen zu denken!

Die wenigsten Leute werden dich verstehen. Die wenigsten Leute lieben ihren Job!
Die meisten Leute werden sagen, dass du zuviel arbeitest. Die meisten Leute hassen ihren Job!
Die wenigsten werden verstehen, wieso du so brennst für das was du tust. Weil die wenigsten etwas haben für das sie selbst brennen!

Noch viel schlimmer als der BURN-out ist der BORE-out. Unglaublich viele Menschen haben nichts, wofür sie brennen. Sie machen ihren Job, weil er nun mal ihr Job ist und weil er Geld bringt. Viele fluchen innerlich schon morgens wenn sie die Augen aufschlagen über ihren Chef und wollen eigentlich gar nicht los. Das kann mir nicht (mehr) passieren.

Obwohl auch mein Job früher mich absolut ausgefüllt und begeistert hat (so dachte ich zumindest lange), weiß ich erst jetzt nach 6 Jahren Selbständigkeit was mich beruflich wirklich erfüllt und glücklich macht – nicht nur zufrieden stellt!

Ich BIN was ich TUE! Und ich LIEBE es! Und ich bin fest davon überzeugt, das spüren auch meine Kunden.

P.S. Ich schreibe diesen Artikel an einem Sonntag. Und ja, ich arbeite heute und das finde ich toll!

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