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Liebe Unternehmen, liebe Blogger – ich kann Euch helfen!

…lasst Euch nicht von Bloggern und Influencern hinters Licht führen.

Ernsthaft!

In meiner Tätigkeit habe ich viel mit Bloggern, Influencern, you name it,… zu tun.
Was mich dabei immer wieder erschreckt: Die wenigsten haben einen Überblick über ihr eigenes Werk, wie beispielsweise Reichweitendaten. Unprofessionell dargestellt, lückenhaft, planlos, bunt Zahlen gemischt, und so weiter und so fort. Ein Drama.

Reichweiten-Zahlen

Nicht selten kommt es vor, dass ich meinem Gegenüber ein bisschen den Kopf waschen muss und ihn auf den Boden der Tatsachen zurück holen muss. Im Reichweiten-Business macht es nämlich einen gehörigen Unterschied ob man von beispielsweise von Unique Usern oder von Seitenaufrufen spricht.

Diese Zahlen sind es schließlich auf deren Basis verhandelt wird.

Ein Beispiel:

Ich bekam neulich ein Mediakit von einem Blog zugesendet. Hohe Reichweite, viele Leser, hübsches Design, schöne Fotos, sympathische Personen hinter dem Blog. Als es zu den Konditionen kam verschlug es mir fast die Sprache wegen der hohen genannten Summe für die Platzierung eines Blogartikels.
Auf meine Nachfrage hin, wie man denn auf solch eine ‚Fantastillion‘ käme wurde eigentlich ganz gut argumentiert: es steckt viel Arbeit und Zeit hinter einem Blogartikel mit gutem Text und schönen Fotos. Stimmt. Ich behaupte auch keinesfalls das Gegenteil.
Was also war der Haken? Nun ja, das Mediakit beinhaltete noch weitere Zahlen. So auch die sogenannte Verweildauer. Diese lag in dem Fall bei unter 0,30 Sekunden. Das bedeutet im Klartext, dass die Besucher der Seite im Durchschnitt nicht einmal 30 Sekunden auf der Seite bleiben!
30 Sekunden sind verdammt wenig Zeit! In 30 Sekunden liest niemand einen ganzen Blogartikel.
Als kleine Hilfestellung: Ein Mensch mit normaler Lesegeschwindigkeit benötigt ca 2 Minuten für 200 Wörter. Liest man schnell schafft man dies in ca 1 Minute. Das wäre übrigens ungefähr DIESE Stelle in diesem Artikel.
An dieser Stelle kann man nun gerne einmal sein Handy zu Hilfe nehmen, nochmals an den Anfang des Artikels hier gehen und bis HIER hin lesen und die Zeit dabei stoppen. Überrascht?
Tja, was soll man nun also in unter 30 Sekunden für eine Information aus einem Blog ziehen? Als Unternehmen sollte man keinesfalls einen Text auf diesem Blog veröffentlichen um beispielsweise ein Produkt vorzustellen.

Eine kurze Verweildauer kann unterschiedliche Gründe haben:

  • die Nutzer finden die Informationen nicht hilfreich
  • Bedürfnisse werden nicht befriedigt
  • Erwartungen werden nicht erfüllt
  • die Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen
  • über Social Media wurden falsche Personen angesprochen

So oder so, Fakt ist, die Leser verschwinden nach unter 30 Sekunden wieder vom Blog. Ob sie nun auf eine Werbung innerhalb des Blog klicken kann dies bedeuten, dass der Blog sehr viele Werbeplätze hat und der Blog eigentlich mehr eine Art Durchgangszimmer ist. Es kann natürlich auch bedeuten, dass ein Leser direkt über die Browserleiste eine andere Adresse eingibt weil er auf dieser Seite so rein gar nichts für sich findet.

Es bedeutet in jedem Fall eines ganz sicher: die User lesen auf diesem Blog keine ganzen Artikel!

Wieso also sollte ein Kunde hier sein Produkt im Rahmen eines Textes vorgestellt haben wollen!? Und das zu einem unfassbaren Preis.

Den armen Bloggern ist oft gar nicht bewusst, wie viel ihre Zahlen eigentlich aussagen. Wieder andere Blogger verdienen sogar ihr Geld als Social Media Manager für Firmen und wissen trotzdem nicht Bescheid. Auch diesen Fall hatte ich erst kürzlich. Eine Bloggerin, die auch als Social Media Managerin für Unternehmen tätig ist konnte mir von ihrem eigenen Blog nicht mal die demographischen Daten, wie Alter und Geschlecht nennen obwohl diese über Analyse-Tools wie Google Analytics (für den Blog) oder direkt über die sogenannten Insights (für Facebook und Instagram) ganz einfach ablesbar sind. Schlimm, wenn man bedenkt, dass Firmen ihr viel Geld bezahlen…

Jetzt komme ICH INS SPIEL!

Das schöne an meiner Art zu arbeiten ist, dass ich im beschriebenen Szenario theoretisch beiden Seiten zum Erfolg verhelfen kann.

  1. dem Unternehmen und
  2. dem Blogger.

Ich helfe Unternehmen die richtigen Blogger und Influencer zu finden!

Durch mein großes Netzwerk und meine Kontakte in die Blogger-Szene bin ich in der Lage für jedes Produkt den geeigneten Blog oder das geeignete Social Media Profil zu finden. In enger Abstimmung wird per Auswahlverfahren auch für jedes Budget ein schönes Ergebnis erzielt.

Ich helfe Unternehmen auch dabei, nicht versehentlich viel Geld in einen vermeintlich erfolgreichen Blog zu stecken der es in Wirklichkeit eventuell gar nicht ist. Viele Blogger sprechen von Lesern, meinen aber die Zahl der Seitenaufrufe.

Es macht einen gewaltigen Unterschied wenn ein Blogger sagt, er habe 3.000 Leser im Monat. Nun kann es natürlich sein, dass er 3.000 Personen im Monat erreicht mit dem Blog. Es kann aber genauso gut sein, dass die einzelnen Seiten des Blogs im Monat 3.000 mal geöffnet werden. Das müssen nicht zwingend 3.000 verschiedene Personen gewesen sein. Es kann auch sein, dass 1.000 einzelne Personen jeweils 3 Seiten angesehen haben, bevor sie den Blog wieder verlassen haben.
Für den Kunden ist der Unterschied also der, ob er letztendlich 1.000 oder 3.000 Personen erreicht. Der Unterschied ist ganz vielen Leuten (Bloggern wie Unternehmern) nicht klar!

Leider muss man sich heutzutage auf die Aussagen der Blogger verlassen, da Analyse-Tools natürlich nicht für Fremde einsehbar sind.
Bei Medien, wie zum Beispiel Zeitungen gibt es die IVW, hier wird ganz klar veröffentlicht, wie viele Leser eine Zeitungs-Webseite im Monat hat und wie viele Seitenaufrufe erzeugt werden von diesen Lesern. Für Blogger gibt es so etwas nicht. Und vermutlich würden sich Blogger auch wehement gegen die Einführung einer solchen Seite wehren. Wären dann ja die Zahlen für jeden einfach einsehbar und öffentlich dargestellt.

Ich helfe Bloggern und Influencern ihre Zahlen zu verstehen und sich richtig zu präsentieren!

Natürlich haben nicht alle Blogger Marketing oder ähnliches studiert. Wie soll man sich denn gerade als Neuling in einem Analyse-Tool, wie Google Analytics zurecht finden und wissen, welche Zahlen was bedeuten und wie man sie effektiv nutzen kann um die eigene Seite zu verbessern?

Auch ein korrektes Mediakit zu erstellen für den eigenen Blog ist kein Hexenwerk. Man muss aber eben wissen, worauf es ankommt und was die wirklich entscheidenden Inhalte dabei sind. Das ganze dann noch optisch in eine nette Form zu bringen gehört selbstverständlich dazu.


 

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